


Calico Ghost Town
Calico Ghost Town fühlt sich an wie ein Schritt zurück in die Zeit des Wilden Westens. Die ehemalige Goldgräberstadt wurde 1881 gegründet, später aufgegeben und heute als liebevoll restauriertes Freilichtmuseum wiederbelebt.
Für meine Kamera ist Calico eine faszinierende Kulisse aus verwittertem Holz, alten Schienen und staubigen Strassen, die den Geist vergangener Zeiten spürbar macht. Der rustikale Charme bildet einen spannenden Kontrast zur kargen Weite der Mojave-Wüste.
Ein Ort voller Geschichte, Atmosphäre und starker Bildmotive.
Fakten und Daten
Lage / Anreise: Im San Bernardino County, Kalifornien (USA). Liegt in der Mojave-Wüste direkt an der Interstate 15 zwischen Los Angeles und Las Vegas – ideal für einen Roadtrip-Zwischenstopp.
Highlights für die Kamera: Die authentisch restaurierten historischen Gebäude aus der Pionierzeit, die historische Schmalspurbahn (Calico & Odessa Railroad) und der weite Panoramablick über das karge Umland.
Beste Reisezeit: Herbst bis Frühling (Oktober bis April). In den Sommermonaten wird es in der Wüste extrem heiss, was das Erkunden beschwerlich macht.
Wichtiger Tipp: Calico war entgegen der häufigen Annahme keine Gold-, sondern eine der reichsten Silbergräberstädte Kaliforniens. Walter Knott (der Gründer des Freizeitparks Knott’s Berry Farm) kaufte und restaurierte die Geisterstadt in den 1950er Jahren anhand alter Fotografien, bevor er sie an den Landkreis übergab.